Discovery-Linux
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Alternativ zur Inventarisierung über den Assistenten kann das autonome Discovery-Modul verwendet werden. Dieses wird direkt auf dem Linux-System ausgeführt und generiert eine Ergebnisdatei, die anschließend in Docusnap über den Dateiimport importiert wird.
Allgemeine Informationen zu autonomen Discovery-Modulen, Standardparametern und dem Import der Ergebnisdateien finden Sie im Kapitel Autonome Discovery-Module.
Für die Erfassung von Linux-Systemen stehen folgende Module zur Verfügung:
- Discovery-Linux – Für aktuelle Distributionen. Dieses Modul ist stets aktuell und sollte bevorzugt verwendet werden.
- Discovery-Linux-Legacy – Für ältere Linux-Distributionen. Wird nicht weiterentwickelt, verbleibt vorerst für existierende Implementierungen.
Die Inventarisierung wird durch folgenden Befehl gestartet:
./Discovery-Linux
Parameter
Die Parameter des Moduls Discovery-Linux weichen von den Standardparametern der übrigen Discovery-Module ab.
- -d – Aktiviert die Debug-Ausgabe. Diese wird auf die Standardfehlerausgabe (stderr) geschrieben
- -g – Deaktiviert die Abfrage der Netzwerkverbindungen
- -h – Ruft den Hilfetext auf
- -n – Deaktiviert die Namensauflösung. Erfasste IP-Adressen werden nicht per Reverse-Lookup in Klarnamen aufgelöst
- -o – Gibt das Ergebnis direkt auf der Standardausgabe (stdout) aus, anstatt eine Datei zu schreiben. Das XML wird dabei unverschlüsselt ausgegeben
- -s – Führt die Abfragen mit sudo aus
- -v – Gibt die Versionsnummer des Moduls aus
Beispiele
Standardaufruf. Die Ergebnisdatei wird im Verzeichnis des Moduls abgelegt:
./Discovery-Linux
Ausführung der Abfragen mit sudo:
./Discovery-Linux -s
Ohne Namensauflösung und ohne Abfrage der Netzwerkverbindungen:
./Discovery-Linux -n -g
Parameter können kombiniert werden – hier Ausführung mit sudo, ohne Namensauflösung und ohne Abfrage der Netzwerkverbindungen:
./Discovery-Linux -s -n -g