Release Notes - 12.08.2026
4 Minuten Lesezeit
Neue Funktionen und Verbesserungen
- Versionsnummer: 15.0.312.26223
- Proxmox-Inventarisierung
- Cisco Meraki-Inventarisierung
- Neue Hyper-V-Inventarisierung
- Gruppenrichtlinien (GPO) im Detail
- Linux-Systeme: Docker-Informationen
- Virtualisierung im Gesamtüberblick
- Neue Cloud-Berichte
- Docusnap Server - verbesserte Sicherheit
- Docusnap Discovery Service
- Entfallene Module
Docusnap 15 veröffentlicht
Docusnap 15 inventarisiert Proxmox, Cisco Meraki einschließlich der Garantiedaten und die Docker-Container auf Linux-Systemen; Hyper-V wurde auf Basis von PowerShell-Abfragen neu entwickelt und zeigt diese Virtualisierung deutlich detaillierter als bisher. Gruppenrichtlinien lassen sich jetzt auswerten statt nur betrachten: Jede GPO der Domäne ist mit ihren Einstellungen erfasst, auch die nirgends verknüpften. Neue Berichte führen die Virtualisierung eines Unternehmens über alle Plattformen zusammen, On-Premises wie Cloud.
Proxmox-Inventarisierung
Ein Proxmox-Cluster wird jetzt auf allen Ebenen dokumentiert: der Verbund selbst mit Konfiguration und Laufzeitstatus, die Nodes mit Hardware, Netzwerk und Zertifikaten, die virtuellen Maschinen und Linux-Container bis hin zu Snapshots und Firewallregeln. Auch die Grundlage des Betriebs ist erfasst – Speicher einschließlich Ceph, Datensicherung, Hochverfügbarkeit, Replikation und Berechtigungen. Berichte stehen für Cluster, Nodes, VMs und Container bereit.
Cisco Meraki-Inventarisierung
Eine Meraki-Organisation wird jetzt vollständig dokumentiert: die Netzwerke mit VLANs und SSIDs, die Geräte bis zur Port-Belegung der Switches und den Mobilfunk-Gateways, dazu Administratoren, Passwortrichtlinien, RADIUS und Content-Filter. Die Lizenzierung ist in beiden Modellen abgebildet – Co-Term wie Subscription/PDL – mit den einzelnen Positionen und deren Ablaufdatum; die Garantiedaten der Cisco- und Meraki-Geräte werden automatisch abgefragt und aktuell gehalten. Berichte fassen das je Organisation zusammen.
Neue Hyper-V-Inventarisierung
Die Hyper-V-Inventarisierung wurde PowerShell-basiert neu entwickelt; die WMI-basierte Erfassung bleibt als Hyper-V Legacy erhalten. Erfasst wird deutlich mehr als bisher: Sicherheit, Netzwerk und Speicher von Hosts und VMs bis ins Detail – von Secure Boot und TPM über SET/Teaming und Fibre Channel bis zum tatsächlichen Speicherbedarf jeder virtuellen Festplatte –, dazu die passenden Berichte. Welche Windows-Systeme überhaupt Hyper-V-Hosts sind, muss dafür nicht mehr bekannt sein: Der Assistent durchsucht die vorhandenen Windows-Inventarisierungen der Domäne und schlägt jedes System mit Hyper-V-Rolle und mindestens einer VM automatisch vor, jeweils mit der Anzahl seiner VMs.
Gruppenrichtlinien (GPO) im Detail
Der gesamte Gruppenrichtlinien-Bestand einer Domäne ist jetzt auswertbar. Die Einstellungen und Werte jeder Richtlinie werden einzeln erfasst und hierarchisch abgebildet, und eine flache Liste führt alle GPOs der Domäne auf – auch die an keiner Stelle verknüpften, die bisher nicht auftauchten. Richtlinien lassen sich damit vergleichen, durchsuchen und auf sicherheitsrelevante Konfiguration prüfen; Berichte über den Bestand und über Delegationsabweichungen stehen bereit. Die gewohnte GPMC-Ansicht bleibt je Richtlinie erhalten.
Linux-Systeme: Docker-Informationen
Die Container-Landschaft eines Docker-Hosts wird jetzt Teil der Systemdokumentation: Engine, Container, Images, Netzwerke, Volumes und Compose-Stacks erscheinen im Zweig „Docker“ unter dem Linux-System, auf dem sie laufen. Je Container sind Image, Status und Health-Status, Ports, Netzwerke und Labels dokumentiert, je Engine die Versionsstände und die Kennzahlen zu Containern, Images und Stacks. Docker-Hosts erkennt der Linux-Scan selbst.
Virtualisierung im Gesamtüberblick
Die gesamte Virtualisierung eines Unternehmens lässt sich jetzt in einem Bericht abbilden – VMware, Hyper-V, Nutanix, Proxmox und Citrix ebenso wie Azure und AWS. Ein Dashboard auf Mandantenebene zeigt, welche Plattformen in welchen Versionsständen im Einsatz sind, wie stark sie ausgelastet sind, wie sich die VMs verteilen und wie sie nach vCPU und RAM dimensioniert sind, On-Premises und Cloud jeweils getrennt ausgewiesen. Darunter folgen Berichte je Domäne, je Plattform und bis hinunter zum einzelnen Server mit seinen VMs.
Neue Cloud-Berichte
Für Microsoft Azure und Amazon Web Services stehen neue Berichte über den vollständigen Ressourcenbestand bereit – je Ressourcentyp gegliedert und über alle Servicebereiche hinweg.
Docusnap Server - verbesserte Sicherheit
Der Docusnap Server bietet mit dem „Erweiterten Schutz“ eine neue optionale Funktion: Sensible Daten aus Konfiguration und Datenbank lassen sich zertifikatsbasiert verschlüsseln. Auch in anderen Bereichen wurden sicherheitstechnische Verbesserungen umgesetzt.
Docusnap Discovery Service
Der Installer des Docusnap Discovery Service beschränkt sich auf Laufzeitumgebung und Konfiguration; die Module bezieht der Dienst bei seiner Registrierung, jeweils in der aktuellen Version. In der Konfiguration weisen neue Spalten die Version jeder eingesetzten Komponente aus.
Entfallene Module
Mit Docusnap 15 entfallen zwei veraltete Module: die bisherige Legacy-Erfassung für Office 365 sowie DFS (Legacy).