Release Notes - 22.04.2026
2 Minuten Lesezeit
- Versionsnummer: 14.0.2419.26112
- SQL Server 2025 Kompatibilität
- Veeam Backup & Replication 13
- Microsoft 365 & Azure
- SNMP
- Windows-Inventarisierung
- Weitere Verbesserungen und Fehlerbehebungen
Verbesserungen & Aktualisierungen
SQL Server 2025 Kompatibilität
- Unterstützung für SQL Server 2025: Docusnap unterstützt ab dieser Version Microsoft SQL Server 2025. Besonders relevant für Bestandsumgebungen: Die Express-Edition erlaubt nun Datenbanken bis 50 GB — statt bisher 10 GB. Wer bisher am Limit der Express-Edition gearbeitet hat, erhält damit erheblichen Spielraum: Mehr Snapshots für die Inventarisierungshistorie, umfangreichere NTFS-Berechtigungsanalysen, zusätzliche Mandanten oder schlicht mehr inventarisierte Systeme — ohne Wechsel auf eine kostenpflichtige SQL-Server-Edition. Bestehende Datenbanken profitieren nach dem Upgrade auf SQL Server 2025 Express sofort vom erhöhten Limit.
Veeam Backup & Replication 13
- Vollständige Unterstützung für Veeam 13: Die Inventarisierung von Veeam Backup & Replication 13 wird nun vollständig unterstützt. Die Erfassung erfolgt über eine eigene Discovery-Komponente auf Basis von PowerShell 7. Bestehende geplante Inventarisierungsaufträge über Server oder DDS sind nicht betroffen und laufen wie gewohnt weiter — Docusnap wählt automatisch die passende Discovery-Komponente. Bei Nutzung der scriptbasierten Inventarisierung muss die Discovery-Exe manuell ausgetauscht werden, da die neue Version kein Veeam 12 unterstützt. Für Veeam 12 steht weiterhin die Legacy-Variante zur Verfügung.
Microsoft 365 & Azure
- Verbesserte Stabilität der Cloud-Inventarisierung: Die Stabilität und Zuverlässigkeit der Cloud-Inventarisierung wurde in mehreren Bereichen verbessert. Probleme mit steigender RAM-Auslastung bei der M365-Inventarisierung, fehlerhafte Datenzuordnungen zwischen Services sowie Fehler bei der Azure-Inventarisierung mit vielen Subscriptions wurden behoben.
SNMP
- Herstellerspezifische Verbesserungen: Die SNMP-Inventarisierung wurde für zahlreiche Hersteller verbessert. Herstellerspezifische Probleme bei Cisco, HP, Brother, Aruba, APC, Meraki, Phoenix und Urmet wurden behoben. Fehlende Port-Alias-Einträge werden nun bei allen Herstellern korrekt angezeigt. Für Sophos-Switches mit Firmware 2.x wurde ein Workaround für ein herstellerseitiges SNMPv3-Problem implementiert. Der Topologieplan stellt Sophos Firewalls, LANCOM-Portbelegungen und Extreme-Switches nun korrekt dar.
Windows-Inventarisierung
- Erweiterte Windows-Erfassung: Mehrere Verbesserungen betreffen die Windows-Inventarisierung: Firewall-Regeln zeigen nun den lesbaren Regelnamen statt der internen GUID. Die Zuordnung von Benutzern zu Windows-Apps berücksichtigt nun die App-Version und verhindert Mehrfacheinträge. In Umgebungen mit hoher Netzwerklatenz zum Domain Controller wird die Inventarisierung nicht mehr abgebrochen, sondern ohne die AD-Informationen fortgesetzt.
Weitere Verbesserungen und Fehlerbehebungen
- Allgemeine Verbesserungen: Die Drittanbieter-Bibliotheken für AWS CLI und Nmap (OpenSSL) sowie Npcap (1.87) und Nmap (7.99) wurden aktualisiert. Das Docusnap-System stellt nach einem Energiesparmodus die Verbindung zur Docusnap-Datenbank am SQL-Server nahtlos wieder her. Nutanix-Hosts sind jetzt in der Übersicht „Alle Systeme" sowie unter Linux → Weitere Scans verfügbar. Darüber hinaus wurden zahlreiche Verbesserungen in den Bereichen Docusnap Web, Connect, CSV-Import, Audit, Berechtigungsanalyse, Netzwerkplan und Physikalische Infrastruktur umgesetzt. Eine vollständige Auflistung aller Änderungen findet sich im Änderungsprotokoll.